Diese Seite ist auch in Englisch Englisch verfügbar.

Projekte 2021

COVID-19: Globale Krise – weltweite Hilfe

Das Coronavirus breitet sich vielen Monaten aus. ÄRZTE OHNE GRENZEN reagiert weltweit und ist in Europa, Asien, Afrika und Amerika aktiv. Die medizinische Nothilfeorganisation eröffnet spezielle Covid-19-Projekte und erhält ihre reguläre Hilfe aufrecht – unter erschwerten Bedingungen. Grenzschließungen und knappe Ressourcen an Schutzkleidung und medizinischem Material sind bis heute eine Herausforderung. So zum Beispiel im Jemen, wo das Virus auf eine vulnerable Bevölkerung im Krieg trifft. In mehr als 70 Ländern ist ÄRZTE OHNE GRENZEN weltweit im Einsatz, die Pandemie hat die Arbeit überall verändert.

Mit 3.000 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN 290 Sätze Schutzkleidung kaufen, um die Mitarbeitenden vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Mit 5.000 € oder 10.000 € sind es 480 bzw. 970 Sätze Schutzkleidung.

IDP Mobile Klinik in Abs

Jemen: In dem Bürgerkriegsland leben Hunderttausende Menschen auf der Flucht vor Kämpfen. Ein Team von ÄRZTE OHNE GRENZEN bietet eine mobile Sprechstunde im Vertriebenenlager Chudaisch an. Diese Hilfe ist überlebenswichtig – erst recht seit Beginn der Covid-19-Pandemie. © Nuha Haider/MSF

MSF Reaktion auf COVID-19 um Tefé

Brasilien: Die Bevölkerung im Amazonas ist besonders stark von der Covid-19-Pandemie betroffen, sodass Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN einen Noteinsatz starten. Sie arbeiten in Krankenhäuser und erreichen per Boot und Geländewagen Patient*innen in entlegenen Gebieten. © Diego Baravelli/MSF

Zentralafrika: wirksamer Schutz vor Masern

In der Demokratischen Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik und im Tschad grassieren schwere Masern-Epidemien. Die hochansteckende Krankheit ist vor allem in Kombination mit Mangeler-nährung lebensbedrohlich. ÄRZTE OHNE GRENZEN startet in allen drei Ländern unter großem logistischen Aufwand Impfkampagnen: Per Motorrad oder Geländewagen bringen die Teams den Masern-Impfstoff auch in entlegene Dörfer. Damit er wirksam bleibt, wird er in großen Kühlboxen transportiert. Innerhalb von vier Monaten impft ÄRZTE OHNE GRENZEN in Zentralafrika mehr als 600.000 Menschen gegen Masern und behandelt Zehntausende Erkrankte.

Mit 5.800 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN zum Beispiel den Impfstoff kaufen, um 20.000 Kinder gegen Masern zu immunisieren. Mit 2.900 € oder 11.600 € sind es 10.000 bzw. 40.000 Kinder.

Demokratische Republik Kongo: Mobile Teams von Ärzte ohne Grenzen sind stundenlang unterwegs, um den Masern-Impfstoff auch in entfernte Dörfer zu bringen, wie hier in der Provinz Mongala. Sie haben alles dabei, um Tausende Kinder gegen Masern zu immunisieren. © Caroline Thirion/MSF

Masern-Intervention in Boso Manzi

Zentralafrikanische Republik: Marceline und Christ sind schwer an Masern erkrankt. Im Krankenhaus in Baboua bekommen sie Hilfe: Ärzte ohne Grenzen hat dort eine Isolierstation errichtet. Das Team behandelt so viele Kinder, dass sich die beiden ein Bett teilen müssen. © James Oatway

MSF Masern Intervention Baboua: Marceline und Christ

Sierra Leone: frühe Hilfe rettet Leben

Die Mütter- und Kindersterblichkeit in Sierra Leone ist eine der höchsten weltweit. ÄRZTE OHNE GRENZEN betreibt in dem Land unter anderem ein Kinderkrankenhaus im Bezirk Kenema. Das Team nimmt zahlreiche kleine Patient*innen auf, die lebensbedrohlich an Malaria, Lungenentzündung oder Magen-Darm-Infekten erkrankt sind. Sie brauchen sofort eine intensivmedizinische Behandlung. Um solche schweren Krankheitsverläufe zu verhindern, machen sich mobile Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN jede Woche auf den Weg auch in weit entfernte Dörfer. Frühzeitig und mit einfachen Mitteln können sie die meisten Erkrankungen direkt vor Ort behandeln. Die Nothilfeorganisation hat zudem damit begonnen, das Krankenhaus in Kenema um eine Geburtsstation und eine Station für Neonatologie zu erweitern.

Mit 6.500 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN zum Beispiel 10.000 Kinder auf Malaria testen und mit einem wirksamen Kombinationspräparat behandeln. Mit 3.250 € oder 13.000 € sind es 5.000 bzw. 20.000 Kinder.

Sierra Leone: Geschichten hinter den Masken

Sierra Leone: Die Kinderärztin Marianella Rodríguez versorgt auf der Intensivstation von ÄRZTE OHNE GRENZEN im Bezirk Kenema ein schwer krankes Kind. © Peter Bräunig

Sierra Leone: Geschichten hinter den Masken

Sierra Leone: Per Megafon informiert ein Gesundheitsberater die Menschen über Krankheiten wie Malaria und Covid-19. Er ist Teil der mobilen Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN, die im Bezirk Kenema medizinische Hilfe in die Dörfer bringen. © Peter Bräunig