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Projekte 2016

Im herzen Afrikas

Im herzen Afrikas

Dieses Kind muss dringend in einem von ÄRZTE OHNE GRENZEN unterstützten Krankenhaus in Baraka versorgt werden. Es leidet an einer schweren Malaria-Erkrankung.

Die politische und humanitäre Situation in der Demokratischen Republik Kongo ist seit Jahrzehnten instabil: Vertreibung und Gewalt, Krankheit und Mangelernährung bedrohen das Leben der Menschen. Immer wieder kommt es zu Krankheitsausbrüchen und Epidemien – zum Beispiel von Malaria, Masern und Cholera. Die Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN leisten deshalb im größten Land im Herzen Afrikas Basisgesundheitsversorgung, behandeln mangelernährte Kinder sowie Malaria- und Masern-Patientinnen und -Patienten. Sie operieren Verletzte, begleiten Geburten und behandeln Tuberkulose- und HIV-Patienten. Auch in der Gesundheitsprävention sind die Teams aktiv: Sie impfen Tausende Kinder durch groß angelegte Kampagnen, klären die Menschen über Gesundheitsthemen auf und verteilen Moskitonetze, die vor Malaria schützen.

Mit 3.000 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN mehr als 11.500 Kinder gegen Malaria behandeln. Mit 5.000 € oder 7.800 € sind es mehr als 19.000 Kinder bzw. mehr als 30.000 Kinder.

Im Südsudan

Im Südsudan

In unserem Krankenhaus in Melut behandeln wir vor allem Menschen, die durch Kämpfe aus ihrer Region vertrieben wurden.

Die politische und humanitäre Situation im Südsudan ist seit Jahrzehnten instabil. Immer wieder müssen die Menschen unter bewaffneten Konflikten leiden. Schon oft eskalierte die Gewalt im Land. Rund 1,5 Millionen Südsudanesen sind innerhalb ihres Landes auf der Flucht vor Kämpfen. Sie benötigen medizinische Nothilfe, Nahrung, Trinkwasser und Notunterkünfte. Der Zugang zu den Vertriebenen ist vielerorts eine große Herausforderung für humanitäre Organisationen. ÄRZTE OHNE GRENZEN ist in manchen Gegenden die einzige Hilfsorganisation, die Gesundheitsversorgung für die Menschen anbietet. Die Teams leisten chirurgische Hilfe, Basisgesundheits-versorgung, Geburtshilfe, betreiben Ernährungsprogramme, verteilen Hilfsgüter und führen Impfkampagnen durch.

Mit 8.000 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN zum Beispiel Narkosen für 325 Schwerverletzte verabreichen, die nach Gewaltausbrüchen notoperiert werden müssen. Mit 3.000 € oder 10.000 € sind es mehr als 125 Schwerverletzte bzw. mehr als 400 Schwerverletzte.